Dein Ego im Karrierewandel und warum Selbstführung entscheidend ist

Alle, Karriere & Wandel | 9. Juli 2025  | Synke Schwitzky |  

Karriere bedeutet Veränderung – sei es durch einen neuen Job, eine Führungsrolle oder den nächsten Entwicklungsschritt. Dabei begleitet uns oft ein unsichtbarer Begleiter: unser Ego. Es erzählt Geschichten, die uns aufhalten können, anstatt uns voranzubringen. Wenn du lernst, dein Ego zu erkennen und bewusst mit ihm umzugehen, schaffst du dir Freiraum für Wachstum, innere Stärke und nachhaltigen beruflichen Erfolg.

Was ist das Ego eigentlich?

Persönlichkeit, Selbstbild und alte Glaubenssätze

Ich erfahre in meinen Coachings immer wieder. dass viele Menschen nicht genau wissen, was ihr Ego ist. Es ist unser Selbstbild, geprägt durch Kindheit, Erfahrungen und Glaubenssätze. Das Ego erzählt uns Geschichten über uns selbst – oft basierend auf der Vergangenheit. Wenn wir uns mit diesen Gedanken identifizieren, halten sie uns klein. Doch ich möchte dich erinnern: Du bist nicht deine Gedanken. Selbstführung bedeutet, diese inneren Stimmen bewusst wahrzunehmen und zu hinterfragen. 

Ego und Selbstführung im Beruf

Warum innere Stärke die Grundlage für Erfolg im Außen ist

Gerade im beruflichen Kontext zeigt sich die Macht des Egos. Gedanken wie „Das will doch keiner hören“ oder „Jetzt ist nicht die richtige Zeit“ können dich daran hindern, wichtige Entscheidungen zu treffen oder mutige Schritte zu gehen. Führungs- und Fachkräfte profitieren besonders davon, ihr Ego zu reflektieren. Warum? Nun, nur wer sich selbst führt, kann auch andere erfolgreich führen.

Wenn dein Ego dich blockiert

Gedankenmuster erkennen und bewusst neue Wege gehen

Unser Ego liebt Sicherheit, Wiederholungen und Zweifel. Es springt besonders stark an, wenn wir Kritik erhalten oder uns verletzlich fühlen. Die Folge: wir reagieren impulsiv, nehmen Dinge persönlich und blockieren uns selbst. Doch hier liegt deine Chance: Wenn du lernst, deine Gedanken zu beobachten, Muster zu erkennen und bewusst andere Gedanken zu wählen, öffnest du die Tür zu neuen Handlungsspielräumen.

Glück entsteht nicht im Kopf

Herz und Intuition SIND die besseren Ratgeber

Das Ego sitzt im Verstand – doch Glück entsteht im Herzen. Je mehr du dir deiner Grübelspiralen bewusst wirst, desto leichter kannst du dich auf dein Gefühl und deine Intuition einlassen. Ein praktischer Tipp: Schreibe regelmäßig auf, welche Gedanken dich beschäftigen. So erkennst du, welche Geschichten dein Ego dir erzählt, und kannst sie durch neue, stärkende Gedanken ersetzen.

Strategien für mehr Selbstführung

Wachsam bleiben und das Ego entmachten

Selbstführung heißt, wachsam mit deinen Gedanken umzugehen. Statt im Autopiloten zu handeln, lohnt es sich, innezuhalten und bewusst zu entscheiden. Eine hilfreiche Affirmation, die du in deinen Alltag integrieren kannst, lautet:

„Ich bin sicher, und ich suche mir einen neuen Weg, mich selbst zu erleben, getrennt von meinem Ego.“

Indem du dein Ego nicht die Macht übernimmst, sondern selbst lenkst, gestaltest du deine Karriere aktiv und mit innerer Klarheit.

Fazit

Dein Ego darf nicht das letzte Wort haben

Ob im Beruf oder im persönlichen Wandel – dein Ego wird dich immer wieder herausfordern. Doch du hast die Wahl: Lässt du dich von alten Geschichten leiten oder schaffst du dir bewusst neue Perspektiven? Selbstführung bedeutet, deine Gedanken nicht ungefiltert zu glauben, sondern sie zu hinterfragen. So baust du innere Stärke auf, die dich durch jede Veränderung trägt.

Bonus

Checkliste: 5 Übungen für mehr Selbstführung im Karrierewandel

  1. Gedanken-Tagebuch führen
    Notiere eine Woche lang deine wiederkehrenden Gedanken, besonders die kritischen Stimmen deines Egos. So erkennst du Muster und kannst sie bewusst hinterfragen.
  2. Die 3-Minuten-Pause
    Halte im Arbeitsalltag inne, schließe die Augen und konzentriere dich drei Minuten lang auf deine Atmung. So schaffst du Abstand zu Grübelspiralen und gewinnst Klarheit.
  3. Affirmation anwenden
    Wiederhole mehrmals täglich: „Ich bin sicher, und ich wähle neue Wege, getrennt von meinem Ego.“, am besten laut oder schriftlich. Das stärkt dein Selbstbewusstsein und schwächt alte Muster.
  4. Kritik reflektieren statt reagieren
    Wenn du Kritik bekommst, stelle dir drei Fragen:
    - Was davon ist tatsächlich sachlich?
    - Welche Emotion löst es in mir aus?
    - Welche konstruktive Entscheidung möchte ich daraus ableiten?
  5. Herz statt Kopf befragen
    Bevor du eine wichtige Entscheidung triffst, lege die Hand auf dein Herz und frage dich: „Was fühlt sich wirklich stimmig an?“ – diese Perspektive hilft dir, über rein rationale Gedanken hinauszugehen

Du möchtest lernen, dein Ego bewusst zu steuern und dich mit innerer Stärke auf deinen nächsten Karriereschritt vorbereiten? Dann buche jetzt ein Erstgespräch und lass uns gemeinsam deine Möglichkeiten entdecken.

Photo by Marina Vitale (www.unsplash.com)

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